ProduktAugust 202618 Min. Lesezeit

Votinova AI: die künstliche Intelligenz, die aus deiner Präsentation ein Gespräch macht

Sie schreibt deine Präsentation nicht. Sie liest die, die du schon hast, sucht die Stelle, an der eine Frage etwas bringt, und schlägt sie dir vor — verankert an der richtigen Folie. Und wenn der Saal geantwortet hat, bündelt sie Hunderte offener Antworten zu Themen. Alles, was sie kann, Funktion für Funktion.

Das Votinova-TeamSpezialisten für Publikumsbeteiligung
Votinova AI: die künstliche Intelligenz, die aus deiner Präsentation ein Gespräch macht

Fast jede KI, die in Präsentationswerkzeuge eingezogen ist, tut dasselbe: Sie schreibt Folien für dich. Votinova AI setzt woanders an. Deine Präsentation gibt es schon und sie ist vermutlich gut; was ihr fehlt, ist die Möglichkeit, dass der Saal antwortet. Also erzeugt sie keinen neuen Inhalt, sondern liest deinen, sucht die Stelle im Ablauf, an der sich eine Frage lohnt, und schlägt sie dir mit Typ, Optionen und Begründung vor — verankert an der Folie, an die sie gehört. Später, wenn du präsentiert hast und ein paar Hundert offene Antworten vor dir liegen, bündelt sie diese zu Themen, fasst das Q&A zusammen und misst die Stimmung. Es folgt alles, was sie kann, Funktion für Funktion.

Was Votinova AI ist — und was nicht

Votinova AI ist die Sammlung der KI-Funktionen in Votinova. Es sind vier, in zwei Familien, sortiert nach dem Moment der Session, in dem sie arbeiten. Die generativen wirken vorher: Sie analysieren deine Präsentation, bauen Quiz aus einem Thema oder einem Dokument und helfen beim Formulieren. Die analytische wirkt währenddessen und danach, auf dem, was dein Publikum tatsächlich geantwortet hat.

Genauso wichtig ist, was sie nicht tut, denn „KI“ ist zu einem Etikett geworden, das alles zudeckt. Votinova AI gestaltet keine Folien und schreibt deinen Inhalt nicht, sie spricht nicht mit deinem Publikum und veröffentlicht nichts von sich aus: Alles, was sie hervorbringt, ist ein Vorschlag, den du annimmst, bearbeitest oder verwirfst. In die Live-Session greift sie ebenfalls nicht ein. Fiele der KI-Dienst an einem Dienstagnachmittag aus, liefen Import, Bearbeitung, Präsentation, Abstimmung und Berichte genauso weiter wie vorher.

Die vier Funktionen, einzeln

Jede ist ein eigener Schalter in der Verwaltung deiner Organisation, du kannst also alle vier nutzen, zwei oder keine. Wir gehen sie in der Reihenfolge durch, in der sie im Produkt auftauchen.

1. Präsentationsanalyse: Fragen, die an der richtigen Folie hängen

Sie ist die charakteristischste der vier und holt am meisten daraus heraus, dass Votinova deine Präsentation wirklich importiert hat. Beim Hochladen einer PPTX behält Votinova kein Bild jeder Folie, sondern ihre strukturierte Darstellung: den Text, die Hierarchie der Blöcke, die narrative Reihenfolge, das Thema, die Typografie und die Palette. Genau das liest die KI. Sie schaut nicht auf Screenshots und rät nicht, was auf einem Foto steht — deshalb weiß sie, wovon jede Folie handelt und an welcher Stelle deiner Argumentation du bist.

Du öffnest den Editor, drückst in der Leiste auf „Votinova AI“ und wählst den Umfang: die ganze Präsentation oder einen Folienbereich. Eine Analyse liefert höchstens 15 Vorschläge, nach Relevanz sortiert und nie mehr als einen pro Folie. Jeder kommt mit fünf Angaben.

FeldWas es dir sagt
FragetypWelchen der interaktiven Typen sie vorschlägt (Multiple Choice, Quiz, Wortwolke, Skala…) und warum er zu diesem Inhalt passt.
FragetextDie ausformulierte Frage, fertig zum Projizieren, in der Sprache deiner Präsentation.
OptionenDie vorgeschlagenen Antworten, wenn der Typ sie braucht, mit markierter richtiger Antwort beim Quiz.
AnkerfolieDie genaue Folie, an der sie hängt, nach inhaltlicher Passung gewählt. Vor dem Annehmen änderbar.
BegründungEin Satz dazu, was diese Frage an dieser Stelle soll. Damit entscheidest du in zwei Sekunden.
Anatomie eines Vorschlags von Votinova AI.
  • Analysieren

    Ein Klick in der Editor-Leiste. Das Panel sagt dir, wo es steht: Präsentation lesen, Vorschläge erzeugen.

  • Durchsehen

    Die Vorschläge landen in einem Seitenpanel. Du liest Fragetext und Begründung und prüfst, auf welche Folie jeder zeigt.

  • Bei Bedarf bearbeiten

    Du kannst den Text ändern, Optionen ergänzen oder streichen, die richtige Antwort verschieben und die Frage an einer anderen Folie neu verankern. Bearbeiten kostet nichts.

  • Annehmen oder verwerfen

    Was du annimmst, wird eine verankerte interaktive Frage, was du verwirfst, verschwindet. Was du nicht anfasst, kommt schlicht nicht hinein: Die Präsentation bleibt, wie sie war.

Die Analyse kennt auch ihre Grenzen. Zuerst erkennt sie die dominante Sprache der Präsentation: Ist es eine der fünf Präsentationssprachen (Deutsch, Spanisch, Englisch, Französisch oder Italienisch), erzeugt sie darin, ohne zu fragen; ist sie es nicht, lässt sie dich eine der fünf wählen und markiert das Ergebnis als Richtwert. Hat eine Präsentation keinen extrahierbaren Text, erfindet sie nichts: Sie sagt dir, dass sie keine Gelegenheit für eine Frage gefunden hat, und schlägt vor, den Bereich zu erweitern. Folien ohne Text werden übersprungen, und das Panel nennt die Zahl. Eine Analyse, die ohne Vorschlag endet, verbraucht ebenfalls keine Generierung.

Wenn du nach der Analyse weiter bearbeitest, bleiben die Vorschläge. Die einzige Ausnahme ist das Löschen der Folie, auf die einer zeigte: Er wird dann als veraltet markiert und muss neu verankert werden, bevor du ihn annehmen kannst. Das ist uns lieber als eine Frage, die an der falschen Stelle hängt.

In derselben Funktion steckt ein Sonderfall: das Umwandeln von Folien, die schon fragen. Fast jede Präsentation hat eine Folie mit „Was meint ihr?“, „Bis hierher Fragen?“ oder „Bereit für eine Aufgabe?“. Die Analyse erkennt sie und bietet an, genau diese umzuwandeln, statt eine erfundene Frage vorzuschlagen: Sie übernimmt deine eigene Formulierung, schlägt einen sinnvollen Typ vor und lässt die Folie optisch unangetastet.

Viele Präsentationen tragen die Frage längst auf der Folie. Es fehlte nur die Möglichkeit, sie zu beantworten.

2. Quiz aus einem Thema, einem Dokument oder deinen eigenen Folien

Die zweite Funktion braucht nichts Importiertes. Sie ist für den umgekehrten Fall: Du musst etwas abprüfen und fängst bei null an — oder mit Material, das gar keine Präsentation ist. Es gibt vier Ausgangspunkte, und alle vier enden am selben Ort, einem bearbeitbaren Entwurf.

QuelleWas sie annimmtGrenze
Ein ThemaEin Satz dazu, was geprüft werden soll und auf welchem Niveau500 Zeichen
Eingefügter TextWas auch immer du von anderswo hineinkopierst50.000 Zeichen
Ein DokumentPDF, .txt oder .md von deinem RechnerPDF bis 20 MB und 100 Seiten; Text bis 1 MB
Deine FolienDie aktuelle Folie, ein Bereich oder die ganze PräsentationSie brauchen lesbaren Text
Die vier Quellen und ihre Grenzen, vor jeder Generierung geprüft (eine Datei über dem Limit wird abgelehnt, ohne eine Generierung zu kosten).

Vor dem Erzeugen wählst du drei Dinge: wie viele Fragen (zwischen 3 und 20), die Schwierigkeit (leicht, mittel oder schwer) und die Ausgabesprache unter den fünf. Ein Thema, das gut funktioniert, sieht so aus: „DSGVO-Grundlagen für HR-Teams, mittleres Niveau“. Je genauer der Auftrag bei Publikum, Niveau und Blickwinkel ist, desto weniger bleibt hinterher zu korrigieren.

Was du zurückbekommst, ist ein Entwurf, kein fertiges Ergebnis. Du kannst Fragen ergänzen, streichen, umsortieren, Fragetexte und Optionen umschreiben, die richtige Antwort ändern und die Erklärung zu jeder Frage bearbeiten. Wenn es passt, fügst du ihn in eine bestehende Präsentation ein oder legst damit eine neue an. Bis dahin ist nirgendwo etwas hineingekommen.

Zu den Dokumenten, die du hochlädst: Sie werden nur für die angeforderte Generierung verarbeitet und gelöscht, sobald du den Entwurf auflöst — ob du ihn einfügst oder verwirfst — oder nach 72 Stunden, wenn du ihn liegen lässt. Sie werden nie zwischen Organisationen geteilt oder für etwas anderes verwendet. Und ist das PDF gescannt, geschützt oder leer, sagt es dir das mit genau diesen Worten („kein lesbarer Text gefunden“) und verbraucht keine Generierung.

3. Der Schreibassistent

Er ist der kleinste der vier. Zu jeder Frage — ob die KI sie geschrieben hat oder du — kannst du vier Dinge verlangen: klarer umschreiben, kürzen, den Ton ändern (sachlich, nahbar oder energisch) und zwischen den fünf Präsentationssprachen übersetzen. Die Übersetzung nimmt Fragetext und Optionen zusammen, nicht nacheinander.

Alle verhalten sich gleich: Sie zeigen eine Vorschau mit dem Aktuellen auf der einen und dem Vorschlag auf der anderen Seite und fassen nichts an, bis du auf „Übernehmen“ drückst. Verwirfst du, ist die Frage exakt wie zuvor, Zeichen für Zeichen.

4. Antwortanalyse: einen Saal mit zweihundert Leuten lesen

Die ersten drei Funktionen helfen beim Vorbereiten. Diese hilft beim Verstehen. Du stellst zweihundert Menschen eine offene Frage und bekommst zweihundert Sätze zurück: auf dem Papier reiches Material, im Saal eine Wand, die niemand liest, während du noch redest. Ab zehn Antworten bündelt Votinova AI sie zu beschrifteten Themen — bis zu acht pro Frage — mit der jeweiligen Anzahl, und die Bündelung aktualisiert sich von selbst, während weitere eintreffen. Du siehst, dass „Homeoffice-Regelung“ und „Gehaltsrunde“ den halben Saal einnehmen, ohne einen einzigen Satz ganz gelesen zu haben.

Die Themen schlägt die KI vor, entschieden wird von dir, und deine Entscheidung hält: Keine automatische Aktualisierung macht rückgängig, was du sortiert hast.

  • Umbenennen

    Du tauschst die Beschriftung eines Themas gegen die, die bei euch tatsächlich benutzt wird. Der neue Name gilt überall, wo das Thema auftaucht.

  • Zusammenführen

    Zwei Themen, die in Wahrheit dasselbe sind, werden eins, und später eintreffende Antworten gehen an das verbliebene.

  • Teilen

    Ein Thema mit gemischtem Inhalt wird nach dem Vorschlag aufgeteilt, den du bestätigst.

  • Projizieren

    Wenn dich die Bündelung überzeugt, schaltest du die projizierten Ergebnisse von der Standardansicht auf die Themenansicht um. Die Geräte der Teilnehmenden bleiben immer auf der Standardansicht.

Neben den Themen gibt es zwei weitere Lesarten. Die aggregierte Stimmung gibt dir die Verteilung positiver, neutraler und negativer Antworten und die Tendenz dieser Frage; so merkst du, dass „Umzug des Standorts“ angespannt lief, während „neues Produkt“ begeistert ausfiel. Und die Q&A-Zusammenfassung liefert dir, auf Zuruf während der Session oder automatisch beim Schließen, die meistgefragten Themen, die fünf am höchsten bewerteten unbeantworteten Fragen und eine Liste vorgeschlagener Anschlüsse.

All das taucht danach im Bericht wieder auf. Der Abschnitt „Insights“ tritt neben die, die du schon kanntest, und versammelt die Themen jeder offenen Frage, die Stimmung je Frage, die Q&A-Zusammenfassung, eine Handvoll anonymisierter Zitate und die Beteiligungszahlen. Er wird einmal erzeugt und dann eingefroren, sodass jeder Download des archivierten Berichts dem vorigen gleicht. Hast du die Themen nach der Session sortiert, kannst du ihn von Hand neu erzeugen, und der Bericht hält fest, dass und wann das geschah.

Welche Fragetypen sie vorschlagen kann

Die KI kann alle 14 interaktiven Typen des Katalogs vorschlagen. Draußen bleiben die zwei reinen Anzeigetypen — der Beitrittscode und das Glücksrad —, die nichts erfassen; mit ihnen gäbe es nichts zu „fragen“. Diese sechs sieht man in einer Analyse am häufigsten.

1

Multiple Choice

Multiple Choice

Sie schlägt ihn auf Folien vor, die Alternativen, Prioritäten oder Szenarien aufzählen. Der Standard, wenn der Inhalt die Optionen ohnehin schon mitbringt.

2

Quiz

Quiz

Taucht auf, wenn eine Folie eine Zahl, eine Regel oder ein prüfbares Vorgehen nennt. Kommt mit vorgeschlagener und markierter richtiger Antwort — und mit der Erinnerung, sie zu prüfen.

3

Wortwolke

Wortwolke

Kommt bei Einstiegen, Erwartungen und Abschlüssen: wenn das Interessante nicht die Wahl zwischen Optionen ist, sondern welches Wort der Saal wiederholt.

4

Skala

Skala

Ihr natürlicher Ort sind Folien zu Stimmung, Reifegrad oder Zustimmung. Besonders nützlich am Anfang und am Ende wiederholt, um die Verschiebung zu zeigen.

5

Offene Antwort

Offene Antwort

Wird vorgeschlagen, wenn der Inhalt eine Nuance verlangt, die in keine Option passt. Sie speist außerdem die Themenbündelung: Offene Frage und Antwortanalyse wurden füreinander entworfen.

6

Ranking

Ranking

Erscheint auf Folien zu Priorisierung, Roadmaps und Initiativlisten, wo die Reihenfolge mehr zählt als der Sieger.

Ein kompletter Durchlauf: dreißig Minuten Pflichtschulung, von vorne bis hinten

An einem ganzen Beispiel sieht man es besser. Nimm eine interne Schulung zur neuen Informationssicherheitsrichtlinie: 24 fertige Folien, 40 Teilnehmende per Videocall, eine halbe Stunde. Die Vorbereitung geht in etwa acht Minuten drauf.

ZeitpunktWas du tustWas Votinova AI tut
Am VortagDu importierst die PPTX und drückst „Votinova AI“ → ganze Präsentation analysieren.Liefert 11 verankerte Vorschläge: eine Stimmungsskala auf der Titelfolie, drei Quiz auf den Richtlinienfolien, eine Wortwolke zum Schluss und einige mehr.
Am VortagDu nimmst fünf an, formulierst zwei um und verwirfst den Rest.Hängt jede angenommene Frage an ihre Folie, ohne das Layout anzufassen. Die verworfenen verschwinden; die Präsentation ist unverändert.
Am VortagDu willst eine ernstere Abschlussprüfung: Du erzeugst ein Quiz aus dem PDF der Richtlinie.Zieht den Inhalt heraus und liefert einen Entwurf mit 8 Fragen samt richtigen Antworten und Erklärungen, durchgehend bearbeitbar.
Minute 0Du projizierst den Code und startest die Stimmungsskala.Nichts: Die Live-Session hängt an keiner Stelle an der KI.
Minute 12Du startest das erste Richtlinien-Quiz.Auch nichts. Diese Frage ist inzwischen eine ganz normale Votinova-Frage.
Minute 24Du startest die offene Frage „Was bereitet dir Sorge, das im Alltag umzusetzen?“.Mit den ersten zehn Antworten bündelt sie die Wand zu beschrifteten Themen. Du benennst eines um, führst zwei zusammen und projizierst die Themenansicht.
Minute 28Du forderst vor dem Schlussblock die Q&A-Zusammenfassung an.Gibt dir die meistgefragten Themen, die fünf höchstbewerteten unbeantworteten Fragen und eine Liste von Anschlüssen.
Am nächsten TagDu öffnest den Bericht und verschickst ihn.Der Insights-Abschnitt steht schon da: Themen je Frage, Stimmung, Q&A-Zusammenfassung, anonyme Zitate und Beteiligung.
Dieselbe Präsentation wie immer: Die KI arbeitet vorher und nachher, nie währenddessen.

Sieh dir die letzte Spalte an. Die ganze Arbeit der KI passiert vorher und nachher; während der halben Stunde live läuft dieselbe Maschinerie wie immer. Das ist Absicht: Vor vierzig Leuten soll nichts an einem Aufruf an ein Modell hängen.

Wo sie am besten sitzt

Personalentwicklung und HR

Es passt gut, weil Weiterbildung ohnehin mit Dokumenten arbeitet: Richtlinien, Handbücher, Vorschriften. Die Generierung aus einem Dokument macht aus einem zwanzigseitigen PDF eine Prüfung mit acht Fragen samt Erklärungen, und die Präsentationsanalyse streut unterwegs Zwischenkontrollen ein — damit die Abschlussprüfung nicht der Moment ist, in dem jemand merkt, dass er nicht mitgekommen ist.

Schule und Hochschule

Eine Lehrkraft bereitet dasselbe Fach Jahr für Jahr vor, und die Präsentation liegt längst vor. Sie bereichsweise zu analysieren, Kapitel für Kapitel, ergibt schnelle Kontrollen genau dort, wo sie hingehören. Der Schreibassistent verdient sich sein Geld an Fortbildungstagen, wenn dieselbe Frage für zwei sehr verschiedene Gruppen taugen muss, ohne zweimal geschrieben zu werden.

Kongresse und Events

Hier hat die Antwortanalyse das Sagen. In Sälen mit mehreren Hundert Menschen erzeugt eine offene Frage ein Volumen, das keine Moderation live verarbeitet. Themenbündelung und Q&A-Zusammenfassung machen daraus etwas, das im Fragenblock auf der Bühne und im Bericht an den Sponsor tatsächlich brauchbar ist.

Betriebsversammlung und interne Kommunikation

Eine Betriebsversammlung steht und fällt mit ihrem Q&A. Die Zusammenfassung — Themen, höchstbewertete unbeantwortete Fragen, vorgeschlagene Anschlüsse — ist ungefähr das Protokoll, das am nächsten Morgen ohnehin jemand von Hand geschrieben hätte. Und die aggregierte Stimmung liefert ein Bild der Lage, ohne auf jemanden zu zeigen — genau die Bedingung dafür, dass Leute schreiben, was sie wirklich denken.

Governance und Daten: was mit deinem Inhalt passiert

KI am Arbeitsplatz hat ein Problem, das nicht technisch ist: Man muss denen, die unterschreiben, erklären können, was verarbeitet wird, wann und wo. In Deutschland kommt hinzu, dass der Betriebsrat mitredet — eine Betriebsvereinbarung zum KI-Einsatz will wissen, welche Funktion genau eingeschaltet ist, wer sie einschalten darf und wo das nachlesbar ist. Deshalb ist die Governance mit der ersten Version gekommen und nicht in einer zweiten Welle. In der Verwaltung der Organisation stehen vier unabhängige Schalter.

SchalterWas er regeltStandard
PräsentationsanalyseVerankerte Fragen vorschlagen und rhetorische Folien umwandelnAn bei Gratis, Pro und Team; aus bei Enterprise
Generierung aus DokumentenQuiz-Entwürfe aus Thema, Dokument oder deinen FolienAn bei Gratis, Pro und Team; aus bei Enterprise
SchreibassistentUmschreiben, kürzen, Ton ändern und übersetzenAn bei Gratis, Pro und Team; aus bei Enterprise
AntwortanalyseThemen, Stimmung, Q&A-Zusammenfassung und Insights-AbschnittAn bei Gratis, Pro und Team; aus bei Enterprise (und braucht zusätzlich Pro oder höher)
Jede Änderung greift bei allen Mitgliedern in unter einer Minute und geht ins Audit-Log — mit wer, was und wann. Genau die Spalte, nach der eine Betriebsvereinbarung fragt.

Enterprise startet mit allen vieren aus, und zwar absichtlich. Bei einem Unternehmenskauf geht KI üblicherweise durch eine Sicherheitsprüfung und den Auftragsverarbeitungsvertrag, bevor sie jemand einschaltet; ausgeschaltet anzukommen macht daraus ein Häkchen zum passenden Zeitpunkt statt einer Blockade.

Zur Datennutzung gibt es drei Zusagen, und sie stehen im Produkt selbst, einen Klick von jeder Stelle entfernt, an der die KI aufgerufen wird. Kein Modell wird jemals mit dem Inhalt deiner Organisation oder dem deiner Kunden trainiert. Inhalt wird ausschließlich verarbeitet, wenn ein Mitglied eine KI-Funktion ausdrücklich aufruft, nie im Hintergrund. Und die Inferenz läuft in der EU-Region, passend zur Datenresidenz der Plattform — was die DSGVO-Runde deutlich kürzer macht.

Ein letztes Detail, das erst auffällt, wenn wirklich gemeinsam gearbeitet wird: Wenn ihr eine Präsentation über zwei Organisationen hinweg zusammen bearbeitet, braucht der Aufruf die Funktion auf beiden Seiten eingeschaltet — die strengere Richtlinie gewinnt immer — und bezahlt wird die Generierung von der Organisation, der die Präsentation gehört. Wird etwas blockiert, sagt die Meldung, welche der beiden blockiert hat.

Was in welchem Tarif steckt

TarifKI-GenerierungenAntwortanalyse
Gratis20 pro Monat und Organisation, monatlich zurückgesetztNicht enthalten
ProUnbegrenztEnthalten
TeamUnbegrenztEnthalten
EnterpriseUnbegrenztEnthalten
Eine Generierung ist ein abgeschlossener Aufruf: eine Präsentationsanalyse, eine Quiz-Generierung oder eine Aktion des Schreibassistenten.

Im Gratis-Tarif steht der Zähler der verbleibenden Generierungen an jedem Einstiegspunkt sichtbar, du entdeckst das Limit also nicht, indem du dagegenläufst. Der Zähler ist genau darin, was er abrechnet: Durchsehen, Bearbeiten, Annehmen, Verwerfen und Einfügen sind umsonst, ebenso eine Analyse ohne Fund, eine fehlgeschlagene Generierung oder ein Dokument ohne lesbaren Text. Ist das Kontingent aufgebraucht, bleibt alles bereits Erzeugte durchsehbar und einfügbar; blockiert wird nur der nächste Aufruf.

Die Antwortanalyse hängt am Tarif, aber nicht nur: Eine Session mit einem Event-Pass schließt sie ebenfalls ein, für genau diese Session. Wer das Event schon bezahlt hat, soll mittendrin nicht auf eine Aufforderung zum Tarifwechsel stoßen.

Die Grenzen, klar benannt

Ein Leitfaden, der nur erzählt, was gut geht, taugt nicht zum Entscheiden. Das hier sind die Ränder des Werkzeugs heute.

  • Fünf Ausgabesprachen

    Deutsch, Spanisch, Englisch, Französisch und Italienisch. Eine Präsentation in einer anderen Sprache wird trotzdem analysiert, aber du wählst, in welcher der fünf du die Vorschläge willst, und das Ergebnis ist als Richtwert markiert.

  • 15 Vorschläge pro Analyse, einer pro Folie

    Eine Präsentation mit 200 Folien liefert keine 200 Vorschläge, sondern die 15 relevantesten. Für ein langes Dokument analysierst du bereichsweise.

  • Richtige Antworten gehören geprüft

    Die Markierung ist ein Vorschlag. Der Hinweis am Entwurf steht dort, weil eine falsche richtige Antwort vor einer Klasse live schwer zu reparieren ist.

  • Themen brauchen zehn Antworten

    Unter dieser Schwelle bekommst du die gewohnte Antwortliste und einen Hinweis. Aus vier Sätzen macht man keine Gruppen: Das hieße, eine Struktur zu erfinden, die es nicht gibt.

  • Stark gemischtsprachige Sessions

    Antworten in mehreren Sprachen werden dem Sinn nach gebündelt, aber die Qualität sinkt. Das Panel sagt es, damit du es nicht mitten in der Session herausfindest.

  • Kein Text, keine Analyse

    Eine Präsentation aus reinen Bildern oder ein gescanntes PDF geben nichts her. Du bekommst ein ausdrückliches leeres Ergebnis mit einer Empfehlung, keine Erfindung.

In fünf Minuten loslegen

  • Importiere eine Präsentation, die du ohnehin nutzt

    Nichts Besonderes vorzubereiten. Je mehr echten Text sie trägt, desto besser die Vorschläge.

  • Drücke „Votinova AI“ in der Editor-Leiste

    Wähle die ganze Präsentation oder einen Bereich und starte die Analyse. Es geht schneller, als man denkt, auch bei langen Dokumenten.

  • Nimm zwei oder drei Vorschläge an

    Es müssen keine elf sein. Drei gut platzierte Fragen verändern die Session bereits, und du siehst sofort, ob dich die Verankerung überzeugt.

  • Präsentiere und sieh dir die Ergebnisse an

    Angenommene Fragen verhalten sich wie alle anderen: Du aktivierst sie über die Fernsteuerung, abgestimmt wird per Code oder QR vom Handy, und die Ergebnisse erscheinen live.

Häufige Fragen

Was braucht der Betriebsrat, um dem KI-Einsatz zuzustimmen?
Die vier KI-Funktionen sind einzeln schaltbar, die Voreinstellung pro Tarif ist dokumentiert, und jede Änderung landet mit Person, Einstellung und Zeitpunkt im Audit-Log — das sind die Angaben, nach denen eine Betriebsvereinbarung fragt. Dazu kommen die drei Zusagen zur Datennutzung: kein Training mit euren Inhalten, Verarbeitung nur bei ausdrücklichem Aufruf und Inferenz in der EU-Region.
Wo wird der Inhalt verarbeitet, und wird damit trainiert?
Die Inferenz läuft in der EU-Region, passend zur Datenresidenz der Plattform. Kein Modell wird jemals mit dem Inhalt deiner Organisation oder dem deiner Kunden trainiert, und Inhalt wird nur verarbeitet, wenn jemand eine KI-Funktion ausdrücklich aufruft — nie im Hintergrund.
Schreibt Votinova AI meine Folien?
Nein, und das ist eine Produktentscheidung. Votinova AI erzeugt und gestaltet keine Folien: Sie liest die, die du schon hast, und schlägt daran verankerte interaktive Fragen vor. Einen Vorschlag anzunehmen erzeugt keine neue Folie und ändert nichts an deiner.
Kann etwas ohne meine Freigabe veröffentlicht werden?
Nein. Es gibt keinen Weg zur automatischen Veröffentlichung: Keine KI-generierte Frage wird eingefügt, aktiviert oder einem Teilnehmenden gezeigt, ohne dass du sie ausdrücklich annimmst. Durchsehen, Bearbeiten, Annehmen und Verwerfen verbrauchen außerdem kein KI-Kontingent.
Wie viele Generierungen enthält der Gratis-Tarif?
20 pro Monat und Organisation, monatlich zurückgesetzt, mit sichtbarem Zähler an jedem Einstiegspunkt. Pro, Team und Enterprise haben unbegrenzte Generierungen. Eine Analyse ohne Fund, eine fehlgeschlagene Generierung oder ein Dokument ohne lesbaren Text zählen nicht mit.
Was braucht die KI, um meine Präsentation zu analysieren?
Eine importierte Präsentation mit lesbarem Text auf den Folien. Die Analyse arbeitet auf dem strukturierten Inhalt (Text, Struktur und narrative Reihenfolge), nicht auf Screenshots. Folien ohne Text werden übersprungen, und dir wird gesagt, wie viele es waren.
In welchen Sprachen erzeugt Votinova AI?
Auf Deutsch, Spanisch, Englisch, Französisch und Italienisch. Sie erkennt die dominante Sprache deiner Präsentation und erzeugt darin; ist das Original in einer anderen Sprache, lässt sie dich eine der fünf wählen und markiert das Ergebnis als Richtwert.
Kann die KI sehen, wer was geantwortet hat?
Nein. Die Antwortanalyse verarbeitet Inhalt ausschließlich aggregiert: Einer Person wird nie eine Stimmung zugeschrieben, auch nicht in identifizierten oder authentifizierten Sessions, und die hervorgehobenen Zitate im Bericht tragen weder Namen noch Kennung. Teilnehmende sehen auf ihren Geräten ebenfalls weder Themen noch Stimmung.
Was passiert, wenn der KI-Dienst nicht verfügbar ist?
Die KI-Einstiegspunkte zeigen einen ausdrücklichen Nicht-verfügbar-Zustand mit Wiederholung, und der Rest des Produkts läuft normal weiter: Import, Bearbeitung, Präsentation, Abstimmung und Berichte hängen nicht an der KI. Eine Live-Session ist nie betroffen.

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Importiere eine PPTX, starte eine Analyse und entscheide, was hineinkommt. Der Gratis-Tarif enthält 20 Generierungen pro Monat und verlangt keine Karte.

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